Ocean Plastic

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Die Modemarke Claudia Sträter nimmt am Waste2Wear | Ocean Plastic Project teil.

Beeld

PET-Flaschen aus dem Meer und von der Mülldeponie werden zu Modeartikeln verarbeitet.

In den Läden der Schwestermarken Expresso, Promiss, Steps und Claudia Sträter gibt es in dieser Modesaison - Herbst/Winter 2018 - Modeartikel, die zur Verringerung des gigantischen Plastikabfallbergs beitragen. Zwei Millionen Plastikflaschen sind durch das Waste2Wear | Ocean Plastic Project, an dem diese Marken beteiligt sind, nicht in der Umwelt zurückgeblieben oder in Verbrennungsanlagen gelangt. Ziel dieses Projekts ist es, mit konkreten Lösungen das Bewusstsein zu vergrößern, dass es auch anders geht.

Alle Kleidungsstücke sind aus recyceltem Polyester hergestellt, das von PET-Flaschen stammt. Beim Waste2Wear | Ocean Plastic Project wird Plastik entlang der chinesischen Küste eingesammelt. Aus diesem Plastik sortiert die Firma Waste2Wear die PET-Flaschen aus, um sie anschließend mit den PET-Flaschen von der Mülldeponie zu recyceln. Die PET-Flaschen werden in mehreren Schritten zu einem Basisgarn verarbeitet, aus dem verschiedene hochwertige Stoffe hergestellt werden. 30 % der Flaschen stammen aus dem Meer und 70 % kommen von der Deponie. Die Artikel sind im Laden an den speziellen Ocean-Aufhängeetiketten zu erkennen. Der QR-Code auf dem eingenähten Etikett enthält einen Link zu weiterer Hintergrundinformation über den Recyclingprozess im Ocean Plastic Project. Entscheidet sich der Verbraucher für ein Kleidungsstück aus dieser Serie, dann trägt er damit zur Reduktion des Abfallbergs und zur Säuberung eines Küstenstreifens bei.

Das Besondere an dem Waste2Wear | Ocean Plastic Project ist die übergreifende Zusammenarbeit zwischen Waste2Wear, NGOs, Universitäten, Unternehmen und Handelspartnern, um nicht nur die Plastiksuppe zu bekämpfen, sondern auch dem Verursacher andere Lösungen anzubieten. Frits Helmstrijd, u. a. Geschäftsführer von Expresso, Promiss, Steps und Claudia Sträter: „Neben unserer Fürsorge für die Menschen, die für uns produzieren, haben wir auch eine Verantwortung für den Planeten. Wir versuchen, den Verbrauch von umweltschädlichen Kunststoffen so weit wie möglich zu reduzieren, können gleichzeitig aber auch helfen, die bereits entstandenen Abfälle wiederzuverwerten. Eine großartige Entwicklung. Wir werden niemals in der Lage sein, den Berg vollständig abzubauen, aber wir können unseren Teil dazu beitragen; und dazu sind wir meiner Meinung nach auch verplichtet.“

Claudia Sträter, Expresso, Promiss, Steps – Unternehmen der FNG Group